Posts mit dem Label this and that werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label this and that werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
7/26/2009
Stephen Fry on America
"America...where now, I believe, most of them can indeed, almost, in a fashion, read."
7/03/2009
Wenn Idole sich als Idioten entpuppen...
Habe gestern auf der Vice Party mit Yvan Roddick, dem Facehunter, geredet und bin enttäuscht.
Sowas blasiertes... Also irgendwie war er schon nett, aber irgendwie auch nich, ich weiß nich...
7/01/2009
Glück
Manchmal fangen auch die größten Rationalisten an, an Glück und Schicksal zu glauben.
Seit gestern gehöre ich dazu, geht aber bestimmt wieder vorbei, denke ich...
6/04/2009
5/11/2009
Wahlomat 2009 online
Für alle, die ebenso unentschieden sind wie ich, wenn es darum geht, was sie am 7. Juni ankreuzen sollen, ist ab heute der Wahlomat online, wo man sich ein bisschen Inspiration holen kann...
5/10/2009
5/08/2009
My newest youtube obsession
Bill Maher!
Hier redet er mit dem äußerst brillanten und witzigen Richard Dawkins:
Hier redet er mit dem äußerst brillanten und witzigen Richard Dawkins:
4/21/2009
Modern Dependencies
...so abhängig sind wir also inzwischen...
Alle drehen durch, weil seit ca. 16 Uhr in ganz Deutschland die iPhones nicht mehr funktionieren, weil das T-Mobile-Netz scheinbar riesige Probleme hat, die komischerweise nur iPhones betrifft, aber auf einmal merkt man, wie seltsam abhängig man inzwischen schon vom Unterwegs-Internet ist, allerdings ist es irgendwie auch erfrischend, das mal wieder aufgezeigt zu bekommen... Wäre jedoch trotzdem dankbar, wenn es morgen wieder funktionieren würde. ;-)
Mal gucken, ob und wie die Telekommunisten das wieder hinbekommen...
[Update] Funktioniert wieder!
3/19/2009
Stockholm - Hauptstadt des Beinkleides
So, jetzt bin ich zurück aus der schwedischen Hauptstadt und mal wieder mächtig begeistert von ihr. Ist wirklich eine der schönsten Städte, die mir bis jetzt so untergekommen ist.
Und Einkaufen kann man da! Grandios! Vor allem für Jeans und sonstige Hosen scheint Stockholm wie gemacht.
Dementsprechend sieht meine Ausbeute folgendermaßen aus:
- eine Cheap Monday in Alaska Blue
- eine Jeans von ACNE in Summer Blue aus gaaanz weicher Baumwolle (I'm guessing Pima)
- ein blau-rot gestreifter Stoffgürtel (wie ich ihn schon seit ca. einem Jahr suche)
- eine pastellgrüne Fliege von H&M (einfach, weil sie da billiger war)
In Bezug auf ACNE werde ich mir merken, sie grundsätzlich nur noch in Schweden zu kaufen, weil sie da ungefähr 25-30% billiger sind, hier in Berlin nehmen sie's ja von den Lebenden dafür! Soll heißen: Stockholm hat mich sicher nicht das letzte Mal gesehen und Göteborg würde mich auch mal reizen.
Die Reise an sich war auch total toll. Unser Hostel war super und wir hatten echt jede Menge Spaß und zu lachen und hatten 'ne tolle Zeit. Die ideale Reisegruppe! Danke, Leute! ;-)
2/22/2009
Scottish cuisine
"...Scotland, where even salad is often deep-fried, as are soft drinks, schoolbooks and most furniture."
(sums it up nicely, I think)
(taken from Iain Aitch: We're British, innit? An irreverent A-Z of all things British. Collins 2008.)
2/14/2009
STKHLM
Ab übermorgen* wird gespart, denn am 17. und 18. März werde ich mit Stephan und Franzi in Stockholm sein und man weiß ja, was das bedeutet: Shopping! Abgesehen davon wird's nett sein, mal wieder in einer der schönsten Städte Europas zu wandeln. Gewohnt wird für die eine Nacht in der Gamla Stan und von da geht's ab zu den besten Shops in Södermalm und Norrmalm. Freu mich schon wie Bolle drauf!
*heute Abend geht's feiern und morgen auf den Indoor Flohmarkt Mitte, da is schlecht mit sparen! ;-)
11/23/2008
11/21/2008
What do you think I am? Stupid?!
Lese gerade die Ausschnitte von Incidents in the Life of a Slave Girl, die sich in der Norton Anthology of American Literature finden lassen. An einer Stelle im 21. Kapitel gibt es eine Erwähnung des Namens Robinson Crusoe und die Herausgeber hielten es doch tatsächlich für notwendig, hier eine Fußnote mit folgendem Text zu setzen:
Vielen Dank für diesen Hinweis! Da wäre ich ja jetzt von alleine überhaupt nicht drauf gekommen!
"Hero of a popular novel of the same name (1719) by the English writer Daniel Defoe (1660-1731) about a man shipwrecked on a desert island."
Naja, ich lese dann jetzt mal weiter...
11/05/2008
It's been a long night...
Habe heute Nacht ungefähr zweieinhalb Stunden Schlaf gehabt, da ich mir wie viele andere auch die Nacht um die Ohren geschlagen habe, um die US-Präsidentschaftswahlen zu verfolgen, und dieses eine Seminar heute morgen um zehn nicht verpassen durfte.

Als Entschädigung dafür durfte ich diese denkwürdige Nacht aber auf einer sehr netten (und nebenbei größten europäischen) Wahlparty im Alten Telegrafenamt in der Französischen Straße, der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom, verbringen. Zeitweise waren 1200 Leute anwesend, um bei seeeeehr leckerem Essen (alles gesponsert von der Telekom und der Botschaft) wie Mini-Chicken-Wraps, Hot Dogs und Currywurst die ZDF-Wahlsendung, die von dort ausgestrahlt wurde, live zu verfolgen und zwischendurch auch Podiumsdiskussionen und ad-hoc-Analysen zu verdauen. Die Stimmung war ausgelassen und wirklich klasse. Mindestens dreiviertel der Anwesenden, wenn nicht mehr, waren Obama-Supporter, sodass das ganze streckenweise wie eine von den Demokraten organisierte Party wirkte. Bei den wenigen Staaten, die McCain gewann, war der Jubel dann entsprechend verhalten, während der Saal jedoch ausgelassen jubelte, wenn einer der Staaten auf der Landkarte sich blau färbte. Noch größer war der Jubel, als Ohio mit seinen zwanzig Wahlmännerstimmen Obama zugeschrieben wurde. Mit diesem Ergebnis im Hinterkopf und der daraus resultierenden relativen Gewissheit, dass mit einem blauen Ohio eigentlich nichts mehr schiefgehen kann, sind wir dann um kurz nach vier nach Hause gefahren. Ich bin jedoch nicht ins Bett gegangen, ohne vorher noch einmal im Internet die neuesten Ergebnisse zu recherchieren und siehe da: Um kurz vor fünf war die Nummer entschieden und ich konnte beruhigt einschlafen und mich drüber ärgern, dass ich das wegen dieses dämlichen Seminars nicht noch auf der Party habe erleben können, denn da war zu diesem Zeitpunkt sicher die Hölle los.
Wenn der Freudentaumel sich gelegt hat, bleibt abzuwarten, ob Obama denn alles oder wenigstens einiges von dem, was er versprochen hat und worauf soviele Menschen ihre Hoffnungen gesetzt haben, wahr machen kann, denn daran wird er schließlich gemessen werden. Da geht es ihm, der einen revolutionären Wahlkampf geführt hat und dem es zu verdanken ist, dass Amerika seine Liebe zur Demokratie entdeckt hat (wir reden hier immerhin von einer für Amerika unglaublich hohen Wahlbeteiligung), nicht anders als anderen Politikern auch...
10/26/2008
Long Absence from the Blogosphere
Hallo Welt!
Ich entschuldige mich für meine lange Abwesenheit hier und versuche erst gar nich, irgendwelche Ausreden zu finden! Irgendwie hat es nie so richtig gepasst.
Es gibt einiges aufzuholen, fangen wir also an!
1. America - The Verdict
Meine kleine Amerikareise liegt jetzt schon wieder gut vier Wochen zurück. Grund genug also, endlich mal ein Fazit zu ziehen (was ja mit ein wenig Abstand angeblich immer noch ein bisschen besser geht).
Also erst einmal: Ich war sehr beeindruckt von den Staaten. Die Landschaften dort sind echt wunderschön und die sonst als ziemliche Umweltsäue verschrienen Amis kümmern sich sehr liebevoll und gut um ihre Nationalparks. War jedenfalls beim Blueridge Parkway der Fall, den wir ja besucht haben. Schön war, dass wir quasi den ganzen Park für uns alleine hatten, da die Saison gerade zuende gegangen war. Bei so einem kleinen Roadtrip wird einem auch erstmal bewusst, wie unglaublich groß dieses Land eigentlich ist: Wir sind bis auf eine Ausnahme am ersten Tag immer im selben Staat geblieben, so 500 Meilen an 3 Tagen gefahren und haben trotzdem nicht alles von nur diesem einen Staat (North Carolina, BTW) gesehen! Is schon echt anders als Europa. Nicht nur in dieser Hinsicht übrigens: Es ist ja bekannt, dass in den USA alles irgendwie 'ne Nummer größer ist, angefangen bei den Essensportionen und weiter über die Shopping-Center und Supermärkte zu den Autos. Alles da is irgendwie riesig und lässt einen selbst wie einen Zwerg aussehen, wenn man das Glück hat, nicht auch einen amerikanischen Körperumfang zu haben.
So schön Amerika und insbesondere North Carolina, das mich wirklich nachhaltig beeindruckt hat (New York is okay, das kann man mal gesehen haben, aber Berlin is trotzdem toller und New York lebt m.E. auch ziemlich viel vom Hype. Es ist schon irgendwie cool und schön, aber eigentlich doch nix besonderes. Naja, vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach zu hoch..), auch sind, so geschockt war ich angesichts des sozialen Gefälles, das sich in diesem Land auch über ein Jahrhundert nach der Abschaffung der Sklaverei scheinbar immer noch anhand der Hautfarbe bzw. Ethnizität definiert. Alle schlechtbezahlten Servicejobs (Putzen, Bedienung bei Burger King, McDonald's etc.) werden grundsätzlich von Schwarzen oder Hispanics ausgeübt und auch nur diese Bevölkerungsschichten benutzen die öffentlichen Verkehrsmittel (New York jetzt mal ausgenommen, da sieht man alle sozialen Schichten in der U-Bahn: vom Bettler bis zum Banker, der ja dieser Tage auch ganz flugs zu ersterer Gruppe gehören könnte...), Weiße fahren Auto. Hätte vorher nicht gedacht, dass es da wirklich noch so schlimm zugeht.
Aber nicht nur hier sind die Yanks etwas rückschrittlich: Ihre sanitären Einrichtungen sind z.T. auch etwas gewöhnungsbedürftig, aber darauf werde ich jetzt mal nicht näher eingehen.
Alles in allem war es ein sehr schöner Urlaub und ich möchte mich an dieser Stelle nochmal bei Chrissi und Franzi bedanken, ohne die es a) überhaupt nich möglich und b) sicher nich so lustig gewesen wäre.
Eins nur noch zum Abschluss, und zwar ein dickes F*** YOU and DELTA Airlines, die mir den Abschied aus Amerika noch einmal ein bisschen steinig machen wollten und doch tatsächlich $150 (in Worten: Onehundred and Fifty Bucks) für 2,5kg (in Worten: zweieinhalb beschissene Kilogramm, nach denen in Europa kein Hahn krähen würde, schon gar nicht auf 'nem Transatlantikflug) verlangt haben. Das war weniger erfreulich, aber ich lass mir dadurch den Gesamteindruck des schönen Urlaubs nich vermiesen.
Achso: Das Übergepäck kam durch meine Einkäufe zustande, aber das habt ihr euch sicherlich fast gedacht... ;-)
2. The Ryanair Debacle
Am 7.10., 6 Tage nach meiner Rückkehr aus Amiland, sollte es eigentlich mit Ryanair zu einem Tagesausflug nach Mailand gehen. Stephan und ich hatten den Flug bei so'ner Aktion von denen günstig geschossen und nur €12 für den Hin- und Rückflug bezahlt. Leider wurde daraus nix, da die Boeing-Mitarbeiter in Seattle sich entschieden hatten zu streiken und deshalb keine Maschinen an Ryanair ausgeliefert werden konnten. Die hatten die aber für die neuen Routen eingeplant und mussten die Flüge deshalb jetzt canceln. Das wurde uns in einer Email mitgeteilt, in der uns auch versprochen wurde, dass unser Geld innerhalb von 7 Tagen wieder zurücküberwiesen werden würde. Daraus wurde nichts, weshalb ich mal bei Ryanair anrief (für €0,60/min). Dort sagte man mir, man sei nicht zuständig und ich solle mich doch an eine andere Nummer wenden (für immerhin €1,84/min). Tat ich dann trotzdem. Am anderen Ende saß ein freundlicher Pole, der allerdings leider nur mäßig Englisch sprach und deshalb meinen Plan, die Sache mit Hinblick auf die Telefonrechnung so schnell wie möglich über die Bühne zu bringen, vereitelte. Er erzählte mir von "three possibilities": 1. Geld zurück (ich wollte sofort "Yes, please" schreien, aber er ließ mich nicht zu Wort kommen), 2. auf einen anderen Termin umbuchen (mit Aufpreis natürlich) oder 3. und bestens: Nur den Hinflug canceln und den Rückflug wahrnehmen (der fand nämlich statt). Tolle Idee! Nur schade, dass man dafür erstmal nach Mailand kommen muss, du Flachzange! Schlussendlich einigten wir uns darauf, dass ich mein Geld zurück will (der eigentliche "Gewinn" war inzwischen auf ein bisschen was über €6 geschrumpft, da ich schon 3 Minuten für €1,84/min mit dem freundlichen Herrn telefoniert hatte) und er das demnächst anweisen werde. Mein Geld hatte ich dann letzte Woche. Besser spät als nie.
Aber ist natürlich ein cleverer Weg, trotz gecanceltem Flug noch was am Kunden zu verdienen! Bloodthirsty Bastards!
3. The Apple Debacle
Vor meinem Abflug in die Staaten hatte ich mein MacBook in die Reparatur gegeben, weil das Bottomcase Risse hatte und ich das gerne noch in der Garantiezeit, die heute abgelaufen is, repariert haben wollte. Solange ich im Urlaub war, sollte es in der Werkstatt bleiben und ich wollte es am Tag nach meiner Rückkehr wieder abholen. Nachdem ich gelandet war, hab ich mal in der Werkstatt angerufen, wie's denn aussieht, ob alles fertig ist. War es. Nur leider "gab es da ein Problem" (Oh Oh, das hören wir gar nicht gerne!): Apple wollte nicht für die Arbeitsstunden bezahlen, sondern nur für das Teil, weshalb ich noch €79 berappen sollte. Ich biss erstmal in den sauren Apfel (haha, Wortspiel), weil ich mein Baby ja zurückhaben wollte. Einfach so geschlagen geben wollte ich mich aber nicht, weshalb ich den halben Nachmittag mit der Customer-Service-Hotline telefoniert habe (die mich freundlicherweise "aufgrund der schlechten Leitung" zurückgerufen hat, damit es für mich nicht so teuer wird...das nenn ich mal Kundenservice), die mir dann nach ca. anderthalb Stunden bestätigen konnte, dass sie die Kosten natürlich übernehmen würden. Leider sind sie da nicht von selber drauf gekommen, als es darum ging, dass die Werkstatt ihr Geld von denen wollte. Da musste erst der Kunde kommen und sich beschweren. Das Ende vom Lied war jedenfalls, dass die Werkstatt ihr Geld von Apple bekommen und mir umgehend meine €79 zurücküberwiesen hat. War zwar ein bisschen anstrengend, aber immer noch besser, als auf den Kosten sitzen zu bleiben.
4. Apropos Apple
Ich bin jetzt auch glücklicher Besitzer eines iPhones und liebe es! Die beste Erfindung seit geschnitten Brot, ehrlich! Sowas praktisches... Hab früher nie verstanden, warum man unterwegs Internet haben und Emails lesen muss (Robat weiß, wovon ich rede!), aber ich habe meine Meinung geändert! Is echt sinnvoll und erleichtert das Leben um einiges. Wenn jetzt alle iPhones hätten, könnte man sich auch die SMS sparen, weil sich alle umsonst Emails schicken könnten! Tolle Sache wäre das.
Leider lief die iPhone-Aktion auch nicht ganz reibungslos: Ich wollte eigentlich meine alte Nummer mitnehmen. Das erste Problem dabei war, dass ich vorher nur 'ne Prepaid-Karte von der Telekom hatte, die meine Mama mir mit 16 besorgt hatte. Deshalb musste dieses Ding erstmal auf mich umgeschrieben werden, um es später dann zu upgraden. Die Umschreibung verlief problemlos innerhalb einer Woche. Wieder im Laden, um den Deal perfekt zu machen, teilte mir die freundliche Mitarbeiterin dann nach Rücksprache mit der Hotline mit, dass Namensänderungen neuerdings (wurde Anfang September geändert oder so) 3 Monate Bestand haben müssen, bevor man sie upgraden kann. Super Idee, Telekommunisten! War also alles für die Katz, denn ich wollte ja das iPhone jetzt bevor mein altes Handy endgültig die Grätsche machte. So musste ich also mit einer neuen Nummer vorlieb nehmen. Die nette Mitarbeiterin im T-Punkt hat mir dafür aber auch eine echt coole ausgesucht, die man sich superleicht merken kann. Das fand ich klasse!
5. Popkomm
Dieses Jahr kein Drei-Tages-Pass gehabt, aber dank Stephan doch auf den beiden wichtigsten Konzerten für lau gewesen! Danke nochmal! ;-)
Mittwoch stand die Cityslang-Label-Nacht auf dem Programm. Gespielt haben mit Los Campesinos, Port O'Brien, Those Dancing Days und Get Well Soon vier wirklich coole Bands, von denen mich aber nur Those Dancing Days so richtig vom Hocker gerissen haben. TDD sind ein Haufen gutaussehender Schwedinnen, die stark an die Pipettes erinnern (nur ohne Choreo) und somit sehr süße, tanzbare Musik fabrizieren. Mein absolutes Lieblingslied ist im Moment daher Run Run.
Donnerstag ging es dann zum Tomte-Piratenkonzert auf dem Parkplatz neben dem Tacheles: Tomte spielten unangemeldet auf einem Busdach, um ihr neues Album vorzustellen. Eine Dreiviertelstunde konnten sie unbehelligt spielen, bis die Polizei sie freundlich bat, das ganze doch bitte nach dem nächsten Song abzubrechen. War, obwohl deutsche Musik eigentlich gar nicht mein Fall ist, ein sehr schönes, entspanntes, wenn auch ein wenig kaltes Konzert und die After-Show-Party im Rodeo auch ganz nett, was vor allem am tollen Ambiente und weniger an den Leuten dort lag. Thees hingegegen hat sich dort prächtig amüsiert und sogar ein wenig "getanzt".
Get Well Soon haben wir Get Well Soon sein lassen, nachdem er seine "Hits" gespielt hatte und sind lieber nach Hause gefahren, als ihm noch weiter beim Leiden zuzusehen.
Das absolute Popkomm-Highlight war aber der Freitag: Travis spielten im Postbahnhof und waren schon ewig vorher ausverkauft. Kein Problem jedoch, wenn man einen kennt, der wen kennt... ;-)
Der Travis-Gig war jedenfalls eines der schönsten Konzerte, die ich je gesehen habe. Travis sind eine phänomenale Live-Band und grundsympathisch (Fran Healy zumindest) und haben es mehr als einmal geschafft, mir 'ne Gänsehaut zu verpassen. Sehr tolles Konzert!
6. Back to School
Ja, und inzwischen ist auch die Uni wieder losgegangen und nervt schon wieder ein bisschen. Muss dieses Semester vier Didaktik-Seminare machen und will immer nur schreien. Der einzige Ausgleich dafür ist die neueröffnete Mensa-Nord, die um Längen besser ist als ihre Vorgängerin und mich sehr beeindruckt hat. Das Angebot ist riesig und schmeckt ausgezeichnet. Ebenfalls erbaulich ist mein Seminar zu Pop Lyrics, in dem wir die Texte von Popsongs der letzten vier Dekaden analysieren. So gucken wir uns z.B. Texte von Bob Dylan, Leonard Cohen, Radiohead, The Smiths, Morrissey oder Blur, aber auch von The Streets und den Kaiser Chiefs an. Ist das coolste Seminar ever! ;-)
So, soviel erstmal von mir. Ich hoffe, in nächster Zeit wieder regelmäßiger zu bloggen und meine vier Leser nicht mit solchen langen Einträgen auch noch zu verschrecken.
9/17/2008
Bye for now...
Ich sage tschüss, zwar nur kurz, aber dafür gleich zweimal: Einmal meinem Macbook, das morgen in die Werkstatt muss, weil das Case Risse hat (wann wird Apple diesen Fehler endlich los sein?! Wahrscheinlich mit den neuen Macbooks, die am 14.10. kommen und aller Voraussicht nach ein Aluminium-Gehäuse haben werden...). Aus diesem Grund weiß ich nicht, ob und wie oft ich in den nächsten Tagen Zugang zum Netz haben werde, weshalb ich mich auch schon mal vorsorglich von Europa und in den Urlaub verabschiede. Montag geht's los ins Land der unbegrenzten Burgergrößen und ich freu mich schon riesig auf den Roadtrip mit Chrissi und Franzi durch North Carolina sowie natürlich auf die Zeit in New York City. Ich melde mich dann mit meinen Reiseeindrücken zurück, sobald mein Computer wieder da ist...
Bis dann also!
8/19/2008
Shakespeare and Masturbation
Shakespeare condemns masturbation and advocates procreation in Sonnet 4:
"For having traffic with thyself alone,Thou of thyself thy sweet self dost deceive..."
8/18/2008
Neues bei ARTE: Zwischen Intelligenz und Populismus
Bei unser aller Lieblingssender und deutsch-französischem Freundschaftsprojekt mit Experimentalcharakter und teilweise merkwürdigen Filmen läuft ab dem 7.9. die Reihe "Die großen Dramatiker". Dabei geht es, ähnlich wie bei der ZDF-Nummer "Die besten Deutschen/Bücher/Schuhputzer", darum, den "Genre-König" zu krönen. Der Pöbel darf dabei den Gewinner per Voting im Internet bestimmen. Außerdem kann man in einem Psychotest herausfinden, welchem der zehn zu wählenden Dramatiker man am ähnlichsten ist. Ich bin angeblich der Molière-Typ.
Die anderen neun Theatergenies zur Auswahl sind Beckett, Brecht, Goethe, Ibsen, Sartre, Schiller, Shakespeare, Sophokles und Tschechow. Mit dieser Auswahl hält ARTE die Fahne der Kanonisierung der europäischen Literatur hoch.
So sinnig oder unsinnig man ein solches Unterfangen, den "besten" Dramatiker zu küren, finden kann (ich tendiere da zu "unsinnig"*, weil: Woran macht man die Qualität fest? Was macht einen Goethe wertvoller als einen Beckett oder andersrum?), so lobenswert ist es doch, diese Persönlichkeiten wieder ins Gedächtnis der Allgemeinheit (wobei "Allgemeinheit" bei einem Spartensender wie ARTE vielleicht sogar ein bisschen zuviel gesagt ist) zu rufen.
Mehr Infos auf der ARTE-Website.
*Abgestimmt habe ich trotzdem! Immerhin soll doch der gute Shakespeare das Rennen machen und 'ne Reise nach London, Paris oder Prag gibt's auch noch zu gewinnen. ;-)
EDIT: Das Feuilleton hat sich natürlich auch schon drauf gestürzt: Berliner Zeitung 1, Berliner Zeitung 2
7/13/2008
EDI, ich komme...
Der Dudelsackspieler letztens auf den Linden scheint so eine Art Omen gewesen zu sein: Habe nämlich gestern ganz spontan entschieden, über den 3. Advent ein verlängertes Wochenende in der schönsten aller Städte (Berlin jetzt mal ausgeklammert! *g*) zu verbringen. Freu mich schon wie ein Schnitzel darauf, mal wieder die Princes Street entlangzuschlendern und einfach die Atmosphäre in dieser einzigartigen Stadt ausgiebig zu genießen.
Abonnieren
Posts (Atom)
